Augenarzt - wer sind die richtigen Augenärzte?

AugenmedizinBereits vor mehr als 3.500 Jahren gab es die ersten Augenärzte, die schon Operationen durchführten. Die Spuren der Augenheilkunde lassen sich teilweise bis ins alte Griechenland zurückverfolgen. Allerdings entwickelte sich die Ophthalmologie erst im 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen, medizinischen Fachgebiet.

Die Augenmedizin, auch unter dem medizinischen Fachbegriff Ophthalmologie bekannt, beschäftigt sich mit Erkrankungen oder Störungen des Sehapparates. Dabei wird noch einmal zwischen operativen und konservativen Behandlungsmethoden unterschieden. Ziel ist es dabei unter anderem, das Sehvermögen zu erhalten oder zu verbessern.

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Welche sind die häufigsten Behandlungsmethoden & Operationen der Augenmedizin?

Ein breites Behandlungs- und Therapiespektrum bietet die moderne Augenheilkunde an. Gerade was Fehlsichtigkeiten anbelangt, können verschiedene Ansätze zum gewünschten Erfolg führen. Hornhautverkrümmungen, Kurz- oder Weitsichtigkeiten können mit Hilfe einer Brille behoben werden. Operationen, die von Augenärzten am häufigsten durchgeführt werden, sind:

Grauer-Star-OP: Mit der Bezeichnung Grauer Star (Katarakt) ist die Trübung der Linse gemeint, welche ohne Behandlung zur vollständigen Erblindung führen kann. Mittels Lasertechnik kann der Graue Star operativ behandelt werden, wobei es sich um einen ambulanten Eingriff handelt.

Grüne-Star-OP: Eine Verengung des Gesichtsfeldes ist die Folge eines Glaukoms, das auch unter der Bezeichnung Grüner Star bekannt ist. Fortgeschrittene Glaukome können operativ behandelt werden und leichte Formen lassen sich meist auch medikamentös in den Griff bekommen.

Bindehautentzündung: Eine Entzündung der Bindehaut kann oft sehr schmerhaft sein, sie macht sich durch Symptome wie gereizte, brennende, juckende Augen bemerkbar.  Auch Rötungen und ein vermehrter Tränenfluss sind Begleiterscheinungen einer akuten Konjunktivitis. Behandelt wird diese durch Schonung der Augen oder in Form einer Behandlung durch Salben und Tropfen.

Korrektur der Sehschwäche: Alle Fehlsichtigkeiten des Auges können auch operativ behandelt werden. Es gibt spezielle Lasertechniken sowie die Möglichkeit, eine künstliche Linse im Auge einzusetzen.

Augenlasern: Hierfür werden hauptsächlich die Methoden Lasik und Lasek angewendet

Lesen Sie hier den aktuellen Fachbeitrag zum Thema: Augenlaser OP

Warum ist die Kontrolluntersuchung beim Augenarzt so wichtig?

Eine regelmäßige Kontrolle bei einem Augenarzt ist wichtig, um langfristig gesehen die Gesundheit des Auges und das Sehvermögen garantieren zu können. Auf diese Weise können eventuelle Krankheiten oder Störungen rechtzeitig erkannt werden. Im Rahmen der Kontrolluntersuchung wird das Gesichtsfeld bestimmt und eventuell auch ein Sehtest durchgeführt. Zu den häufig verwendeten Instrumenten gehören beispielsweise:

Keratometer: Mit Hilfe dieses speziellen Instrumentes, kann eine eventuell vorliegende Hornhautverkrümmung und deren Stärke bestimmt werden.

Perimeter: Dieses Instrument wird zur Bestimmung des Gesichtsfeldes benötigt. Eventuelle Einschränkungen lassen sich damit im Rahmen der Untersuchung bestimmen.

Ophthalmoskop: Mit Hilfe des sogenannten Augenspiegels kann der Augenhintergrund dargestellt werden. Auf diese Weise kann der Augenarzt die Beschaffenheit der Netzhaut oder des Sehnervs beurteilen.

Auch Ultraschalluntersuchungen können in der Augenheilkunde angewandt werden, um teils versteckte Defekte oder Störungen zeigen zu können. Diese gehören aber in der Regel nicht zum Umfang einer normalen Kontrolluntersuchung und werden erst bei Beschwerden oder ähnlichem durchgeführt.

Zu den weiteren Behandlungsschwerpunkten gehören:

Woran können Sie gute Augenärzte erkennen?

Die Erlangung des Facharzttitels für Ophthalmologie erfolgt nicht im Rahmen des regulären Medizinstudiums. Nach Absolvierung des Medizinstudiums muss noch eine Weiterbildung auf dem Gebiet der Augenheilkunde erfolgen, die fünf Jahre dauert. Im Anschluss daran erfolgt eine Facharztprüfung und erst dann darf der Titel Facharzt für Augenheilkunde geführt werden. Weitere Spezialgebiete der Ophthalmologie sind:

Strabologie: Schielerkrankungen oder Gleichgewichtsstörungen des Augenmuskels fallen in diesen Teilbereich. Zu diesem Spezialgebiet gehören auch die Sehschulen.

Refraktive Chirurgie: Ziel dieser Fachrichtung ist es, die natürliche Sehkraft des Auges operativ wiederherzustellen, damit Patienten dauerhaft auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten können.

Bei der Wahl des geeigneten Augenarztes sollten Sie einen Blick auf die Zusatzqualifikationen werfen. Es kann auch hilfreich sein, sich zu erkundigen, ob der ausgesuchte Arzt Mitglied in einer der renommierten Gesellschaften ist. Große Gesellschaften im Bereich der Augenheilkunde sind etwa:

  • BVA: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V.
  • DOG: Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft

In einem ersten Gespräch können Sie dann noch nach der Erfahrung oder möglichen Behandlungsmethoden fragen. Wichtig ist ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Die Augenheilkunde hält für viele Krankheiten, Beschwerden oder Funktionsstörungen ein passendes Behandlungskonzept bereit.

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