Dermatologe - Diagnose, Therapie & Behandlung der Hautärzte

Ein Dermatologe beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Haut und der Hautanhangsorgane. Eine große Bandbreite von Krankheitsbildern können im Rahmen der Dermatologie behandelt werden. Dazu gehören die konservative und operative Behandlung, die Früherkennung von bestimmten Krankheiten oder auch die Nachsorge bei Tumoren. Ziel ist es, die Funktion der Haut und der Hautanhangsorgane wieder herzustellen.

Im Vergleich zu anderen Fachrichtungen entwickelte sich die Dermatologie erst sehr spät zu einem eigenen medizinischen Fachgebiet. Im 19. Jahrhundert entstanden erste Fachabteilungen an Kliniken in Deutschland. Allerdings sollte es noch etliche Jahre dauern, bis sich die Dermatologie als eigenes Fachgebiet durchsetzen konnte. Heutzutage ist die Bandbreite an Betätigungsfeldern eines Dermatologen sehr groß und nicht nur auf die Haut beschränkt. Auch Erkrankungen an den Hautanhangsorganen werden behandelt, wozu beispielsweise Störungen der Haare oder Nägel zählen.

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Wie groß ist das Behandlungsspektrum der Dermatologie?

Ein Hautarzt, wie ein Dermatologe auch genannt wird, kann ein breites Behandlungsspektrum vorweisen. Dabei können operative und konservative Methoden zum Einsatz kommen. Beispiele für dermatologische Behandlungen sind:

Hautkrebsscreening: Dahinter verbirgt sich die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung, in deren Rahmen auffällige Leberflecke oder Muttermale genauestens untersucht werden. Zum Einsatz kommt beim Screening ein Auflichtmikroskop, das eine bessere Diagnose erlaubt. So kann Hautkrebs bereits im Frühstadium erkannt werden.

Haaranalysen: Bei Haarausfall kann eine Analyse der Haare durchgeführt werden, um die jeweilige Ursache herauszufinden. Aufgrund der Resultate kann dann beispielsweise eine medikamentöse Therapie angeschlossen werden.

Tattooentfernungen: Ein Dermatologe kann mittels bestimmter Laserverfahren auch Tattoos entfernen. Voraussetzung ist, dass die entsprechenden Geräte vorhanden sind.

Auch Fettabsaugungen oder Lidkorrekturen können zum Leistungsspektrum eines Dermatologen gehören, sofern die entsprechenden Weiterbildungen gemacht worden sind.

Weitere Behandlungsschwerpunkte sind:

Konservative Dermatologie – was bedeutet dieser Begriff?

Wie der Name bereits erahnen lässt, kommen bei der konservativen Dermatologie keine operativen Methoden zum Einsatz. Stattdessen geht es primär um die Diagnose und Therapie von bestimmten Hauterkrankungen. Dazu gehören etwa:

Schuppenflechte (Psoriasis): Es handelt sich um eine Stoffwechselstörung der Epidermis, die konservativ behandelt werden kann. Es gibt eine Bandbreite von Behandlungsmöglichkeiten, wie etwa Kortison- oder Vitaminbehandlungen.

Neurodermitis: Das atopische Ekzem, wie diese Hauterkrankung auch genannt wird, tritt meist in Schüben auf. Die entzündeten Hautstellen sind gerötet und weisen einen starken Juckreiz auf. Der ganze Körper kann bei Neurodermitis betroffen sein. Die konservative Dermatologie kann bei dieser Erkrankung vorbeugend oder regulierend sein. Meist wird eine Neurodermitis medikamentös behandelt.

Spezielle Wundverbände, Salben oder individuell zusammengestellte Cremes sind wichtige, konservative Behandlungsmethoden, die einem Dermatologen zur Verfügung stehen. Jede Haut ist anders und verlangt nach einer individuellen Therapie. Auch chronische Geschwüre oder eine krankhaft ausgeprägte Neigung zum Schwitzen können mit Methoden der konservativen Dermatologie behandelt werden.

Wie finde ich einen kompetenten, fachkundigen Dermatologen?

Ein abgeschlossenes Medizinstudium ist die Voraussetzung für die weitere fachliche Ausbildung als Dermatologe. Die Ausbildung zum Facharzt für Dermatologie erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren und endet mit einer entsprechenden Prüfung. In Deutschland gibt es momentan mehr als 5.000 Dermatologen, die entweder eine eigene Praxis haben oder in einer Klinik arbeiten.

Neben der normalen Facharztausbildung kann ein Dermatologe noch zahlreiche Zusatzqualifikationen oder Weiterbildungen machen. Dazu gehört beispielsweise die Weiterbildung zum Facharzt für Dermatologie und Venerologie. Ein weiteres Kriterium für einen erfahrenen, fachkundigen Hautarzt ist die Mitgliedschaft in renommierten Gesellschaften:

  •  DDG: Deutsche Gesellschaft für Dermatologie e. V.
  •  BVDD: Berufsverband der Deutschen Dermatologen e. V.
  •  DGDC: Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie

Mehr über die Qualifikation oder Berufserfahrung des jeweiligen Dermatologen können Sie in einem ersten Beratungsgespräch erfahren. Das Gebiet der Dermatologie ist sehr umfassend und es können eine Vielzahl von Erkrankungen behandelt werden. Umso wichtiger ist es, einen Dermatologen zu finden, dem Sie vertrauen können. Gegenseitiges Vertrauen zwischen Dermatologe und Patient ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Behandlung.

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