Kardiologe - Facharzt für Behandlung von Herzkrankheiten beim Kardiologen in Ihrer Stadt

Die Kardiologie, abgeleitet von den griechischen Wörtern für Herz und Lehre, beschäftigt sich mit Erkrankungen und Funktionsstörungen des Herz-Kreislaufsystems. Es handelt sich um ein Teilgebiet der Inneren Medizin und ein Kardiologe kann verschiedene Therapien und Behandlungsformen anwenden. Ziel dabei ist es nicht nur, Erkrankungen des Herzens zu diagnostizierten, sondern auch palliativ tätig zu werden.

Typische Erkrankungen, die von einem Kardiologen therapiert werden können, sind beispielsweise Herzinfarkte, Bluthochdruck oder Herzmuskelentzündungen. Dabei werden operative und konservative Behandlungsmethoden angewandt. Auch eine medikamentöse Therapie ist bei vielen Krankheitsbildern möglich. Es gibt noch einige Spezialgebiete, in denen ein Kardiologe tätig sein kann, wie Herz- und Gefäßchirurgie oder Burn-Out Diagnostik.

Bereits zu Zeiten der Römer wurden Puls und Herztätigkeit überprüft. Eines der bekanntesten Herzmittel, unter dem Namen Digitalis bekannt, wurde schon Ende des 18. Jahrhunderts angewandt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Kardiologie dann ein eigenständiges Teilgebiet der Inneren Medizin.

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Kardiologie – wie sieht das Behandlungsspektrum aus?

Grundsätzlich werden von einem Kardiologen Erkrankungen des Herzens, Störungen im Blutkreislauf oder Funktionsstörungen der Blutgefäße in Herznähe behandelt. Die verschiedenen Erkrankungen können konservativ oder operativ behandelt werden. Häufige Erkrankungen oder Funktionsstörungen, mit denen sich ein Kardiologe beschäftigen muss, sind:

Angeborene Herzfehler: Bei Herzfehlern kann die Struktur oder der Aufbau des Organs gestört sein. Angeborene Herzfehler entstehen meist im Mutterleib, wie etwa ein Herzklappenfehler. Der vorliegende Herzfehler muss möglichst in einem frühen Stadium operativ korrigiert werden, bedarf meist aber einer lebenslangen Kontrolle und Betreuung.

Herzrhythmusstörungen: Dieses medizinische Phänomen wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Herzstolpern oder Flattern bezeichnet. Die Ursachen können vielfältig sein, beispielsweise durch Stress oder Krankheiten bedingt. Meist lassen sich Herzrhythmusstörungen sehr gut medikamentös behandeln. Es kann aber auch ein Herzschrittmacher eingesetzt werden.

Koronare Herzkrankheit: Durchblutungsstörungen oder arterielle Verkalkungen können die Ursache für diese, meist altersbedingte Erkrankung sein. Das Herz wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt und beeinträchtigt in der Folge auch die Funktionen des Herz-Kreislaufsystems. Eine medikamentöse oder operative Behandlung kann bei der Koronaren Herzkrankheit infrage kommen.

Auch Herzmuskelentzündungen, die beispielsweise durch Streptokokken verursacht worden sind, können von einem Kardiologen therapiert werden. Meist erfolgt dies auf medikamentösem Wege. Zudem werden auch Herzerkrankungen sowie Kreislauferkrankungen von einem Kardiologen behandelt.

Konservative Kardiologie – was kann man darunter verstehen?

Nicht immer ist bei einer Erkrankung oder Störung des Herz-Kreislaufsystems ein operatives Verfahren angebracht. Genau darauf zielt die konservative Kardiologie ab, um den Patienten möglichst schonend behandeln zu können. Dabei kann eine Vielzahl von nicht-invasiven Untersuchungsmethoden angewandt werden:

4D-Ultraschall: Mit Hilfe modernster Geräte ist es möglich, eine 4D-Ultraschall-Untersuchung des Herzens durchzuführen. So lässt sich eine exakte, räumliche Darstellung des Organs erzielen, die Hinweis auf Funktionsstörungen oder Erkrankungen liefern kann. Dabei kann ein Fokus auf Funktion der Herzklappe oder die Elastizität des Gewebes gelegt werden.

Computertomographie (CT): Wie in vielen anderen Bereichen auch, kann mittels eines CT eine genaue Diagnostik ermöglicht werden. Im Bereich der Kardiologie wird dieses bildgebende Verfahren beispielsweise genutzt, um die Herzkranzgefäße darzustellen.

Kardio-MRT: Bei dieser Sonderform der Magnetresonanztherapie können eventuell vorhandene Narben auf der Muskulatur des Herzens dargestellt werden. Auch krankhafte Veränderungen am Herzen werden dabei sichtbar.

Kardiologie – wie finde ich einen erfahrenen, fachkundigen Kardiologen?

Entscheidend bei der Wahl des passenden Kardiologen ist in erster Linie die fachliche Qualifikation. An ein abgeschlossenes Medizinstudium wird eine fachliche Weiterbildung angeschlossen. Danach erfolgt die Prüfung und erst dann darf der Titel Facharzt für Innere Medizin Schwerpunkt Kardiologie geführt werden.

Ein weiterer, entscheidender Hinweis für einen kompetenten Kardiologen kann die Mitgliedschaft in renommierten Gesellschaften sein:

  • DGK: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.
  • DGPK: Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
  • DGPR: Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e.V.

Weitere Informationen zum beruflichen Werdegang und den speziellen, fachlichen Qualifikationen können Sie in einem ersten Beratungsgespräch bei Ihrem Kardiologen erfragen. Wichtig ist, dass Sie einen Kardiologen finden, dem Sie vertrauen können. Eine gute Basis für den Erfolg der Behandlung.

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