Orthopäde - konservative & operative Behandlung beim besten Orthopäden in Ihrer Umgebung

Behandlung  der RückenschmerzenEin Orthopäde beschäftigt sich mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Dazu gehören nicht nur akute Verletzungen, sondern auch chronische Krankheitsverläufe oder angeborene Störungen im Bereich des Bewegungsapparates. Ziel ist es, die Bewegungsfähigkeit des Patienten wieder vollständig herstellen zu können beziehungsweise Fehl- oder Schonhaltungen zu beseitigen.

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, die von einem Orthopäden angewandt werden können. Dazu zählen neben Operationen auch Punktionen oder Pharmakotherapien (medikamentengestützte Therapien). Die Orthopädie ist in sich noch in verschiedene Spezialgebiete unterteilt, wie etwa in Tumororthopädie, Fuß- oder Sportorthopädie.

Die Anfänge des medizinischen Fachgebietes gehen zurück bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Dank der Orthopädie ergab sich zum ersten Mal die Möglichkeit, Verkrümmungen oder Fehlstellungen mittels Schienen zu korrigieren. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde das Fachgebiet dann mit der Unfallchirurgie zusammengelegt.

Orthopäde in Ihrer Stadt

Welche Behandlungsmethoden gibt es in der Orthopädie?

In der Orthopädie wird zwischen konservativen und operativen Behandlungsmethoden unterschieden. Bandagen oder spezielle Stützkorsetts sind beispielsweise konservative Therapieformen, die häufig angewandt werden. Häufige, orthopädische Operationen sind:

Bandscheiben-OP: In der Regel werden Bandscheibenvorfälle konservativ therapiert, sollte es allerdings zum sogenannten Red-Flag-Syndrom kommen, wird eine Operation notwendig. Der betroffene Bereich kann durch eine künstliche Wirbelsäule ersetzt oder komplett entfernt werden.

Knie-OP: Häufige Verletzungen im Bereich des Knies sind Meniskus- oder Kreuzbandrisse, Knorpelschaden, welche operativ behandelt werden können. Meistens werden Operationen minimal-invasiv durchgeführt mittels der sogenannten Arthroskopie.

Sehr häufig wird auch das Karpaltunnelsyndrom operativ behandelt. Dieses Nervenkompressionssyndrom tritt an der Handwurzel auf und kann zu Schmerzen führen, die bis in den Unterarm strahlen. Taubheitsgefühle können unter anderem eine Folge sein. Eine Operation des Nervus Medianus wird meist aber erst nach einer gescheiterten, konservativen Therapie durchgeführt.

Weitere Behandlungsschwerpunkte sind:

Konservative Behandlungen eines Orthopäden

Es gibt viele Erkrankungen oder Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, die nicht unbedingt eine operative Behandlung erfordern. Ein wichtiger Teilbereich ist die konservative Orthopädie, die bei vielen Krankheitsbildern angewandt werden kann. Zu den Therapiemöglichkeiten, die im Bereich der konservativen Orthopädie häufig zum Einsatz kommen, zählen etwa:

Physiotherapie: Ob als Präventionsmaßnahme oder Therapieform bei akuten Zuständen, physiotherapeutische Konzepte können gezielt Beschwerden lindern oder ganz beseitigen. Es gib Massagetherapien, Rückenschulen oder spezielle Wärmebehandlungen.

Akupunktur: Hierbei handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die noch aus dem alten China stammt. Mit Hilfe von kleinen Nadeln werden verschiedene Punkte stimuliert, um den Körper zur Selbstheilung anzuregen.

Tape-Verbände: Das sogenannte Tapen wurde zuerst bei Sportlern angewandt, hat sich aber seit etlichen Jahren auch in der Orthopädie bewährt. Gelenke können gezielt entlastet und speziell gesichert werden. Dies führt zu einer spürbaren Milderung der Beschwerden.

Wie erkennen & finden Sie einen Facharzt der Orthopädie?

Seit etlichen Jahren gibt es den Ausdruck Facharzt für Orthopädie nicht mehr, bedingt durch die Zusammenlegung mit dem Fachgebiet der Unfallchirurgie. Ein Orthopäde trägt den Titel Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, welcher in einer normalen Basis-Weiterbildung im Anschluss an das Medizinstudium sowie einer speziellen Weiterbildung in einem der beiden Teilgebiete erlangt wurde.

Neben der langjährigen Erfahrung, die ein erster Hinweis auf der Suche nach einem adäquaten Orthopäden sein kann, spielt auch die Mitgliedschaft in verschiedenen Gesellschaften eine Rolle:

  • DGOOC: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
  • DGOU: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • GFFC: Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Bei einem ersten Beratungsgespräch haben Sie dann Gelegenheit, noch mehr über Qualifikation und Erfahrung des jeweiligen Orthopäden zu erfahren. Ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Orthopäde und Patienten ist essentiell, um den gewünschten Behandlungserfolg erzielen zu können. Es gibt viele konservative, operative und minimal-invasive Behandlungsmethoden, welche die Orthopädie bereithält.

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