Zahnarztangst München – Was steckt dahinter?

Zahnarztangst, die oft auch als Dentalphobie bezeichnet wird, kann unterschiedliche Ursachen haben und sich auf verschiedene Arten zeigen. Gerne werden Termine beispielsweise in der letzten Minute abgesagt oder es wird sehr lange mit den halbjährlichen Kontrollterminen gewartet.

Die Ursachen für eine Zahnarztangst gehen in vielen Fällen auf traumatische Erlebnisse zurück, die meist schon vor langer Zeit geschehen sind. Oft sind es Erinnerungen an schlimme Zahnarztbesuche in der Kindheit oder auch im Erwachsenenalter. Eine Zahnarztangst kann aber auch andere Ursachen haben, wie etwa:

  • Unfälle oder Erfahrungen von Gewalt, die nichts mit Zahnarzt im Allgemeinen zu tun haben
  • psychologisch falsches Verhalten des behandelnden Zahnarztes

Wie lässt sich eine Zahnarztphobie behandeln?

Zahnarztangst MünchenEin entscheidender Faktor für die erfolgreiche Therapie einer Zahnarztphobie ist die Einsicht der Angstpatienten, dass die vorhandene Zahnarztangst behandelt werden muss. Erst dann kann eine adäquate Therapie erfolgen, die genauestens auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden muss. Patienten mit extremer Zahnarztphobie leiden meist unter Herzrasen, Übelkeit und unkontrolliertem Zittern. Aus diesem Grund ist eine behutsame Herangehensweise und eine geeignete Therapie unabdingbar.

Zur Therapie von Zahnarztangst hat sich die sogenannte Drei-Termin-Therapie bewährt. Der Zahnarztbesuch wird also auf drei Termine gestaffelt, wobei im ersten Termin das Kennenlernen zwischen Arzt und Patient im Vordergrund steht. Dabei geht es primär darum, ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Gleichzeitig kann erörtert werden, wie die Zahnarztphobie sich im individuellen Fall äußert. Im Rahmen des zweiten Termins wird der genaue Behandlungsplan und die nötigen Schritte besprochen. So wissen Angstpatienten genau, was auf Sie im dritten Termin, der eigentlichen Behandlung, zukommt.

Vollnarkose bei Zahnarztangst – Vor- und Nachteile?

Eine Vollnarkose kann bei Zahnarztangst gemacht werden und hat den entscheidenden Vorteil, dass die Patienten nichts von der eigentlichen Behandlung mitbekommen und sozusagen im Schlaf behandelt werden. Auf diese Weise können auch umfangreiche Behandlungen gemacht werden, wie etwa das Setzen von Zahnimplantaten oder die Extraktion von Zähnen.

Die Analogsedierung, wie die Vollnarkose in der Fachsprache auch genannt wird, birgt aber auch einige Nachteile. Es kann beispielsweise etwas länger dauern, bis die Narkose nachlässt und die Zahnarztpraxis wieder verlassen werden kann. Außerdem darf sechs Stunden vor Beginn der Behandlung nichts getrunken oder gegessen werden.

Alternative Behandlungsmöglichkeit bei Zahnarztangst

Neben der Behandlung unter Vollnarkose gibt es auch spezielle, homöopathische Therapien, die bei einer Zahnarztphobie helfen können. Denkbar ist in diesem Zusammenhang eine Kooperation von Zahnarzt und Heilpraktiker.

Eine weitere, alternative Behandlungsmöglichkeit bei Zahnarztangst stellt Hypnose dar. Dabei kann beispielsweise den negativen Erlebnissen oder Traumata auf den Grund gegangen werden, um eine positive Erinnerung zu schaffen.

Vertrauen Sie bei Zahnarztangst auf den richtigen Zahnarzt!

Es gibt viele Zahnärzte, die sich auf die Beratung und Behandlung von Angstpatienten spezialisiert haben. Entscheidend ist, dass Sie einen Zahnarzt finden, dem Sie vertrauen können. Ein stabiles Vertrauensverhältnis zu Ihrem Zahnarzt ist der erste Schritt aus der Angst heraus. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Angebote der Praxis und ob es spezielle Therapien für Angstpatienten gibt. Viele Praxen bieten, neben der Drei-Termin-Therapie auch eine Lachgas-Behandlung an, um die Angst auf ein Minimum zu beschränken. Mit dem passenden Zahnarzt an der Seite können Sie eine Zahnarztphobie leichter überwinden.

Dr. Thomas Hoischen ist Spezialist in der Therapierung von Zahnarztangst. Weitere Informationen zu diesen Thema finden Sie auf seiner Website unter Zahnarztangst

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